Bleib hängen in Tengen

Alles ist im Fluss – auch in der Mittleren Mühle am Körbelbach:

Wir haben immer wieder Räume frei für Menschen, die Lust auf unsere kleine Gemeinschaft mit 12 Erwachsenen und 6 Kindern haben. Wenn du genug Energie und Zeit für die vielen Aufgaben im selbst verwalteten Haus mitbringst, kann dich dieser Ort sehr bereichern. Als Vermieter*innen und Mieter*innen haben wir in unserem Naturparadies fast unendliche Möglichkeiten, um Projekte zu verwirklichen, uns selbst zu versorgen, zu bauen oder basteln und natürlich um die eigenen Grenzen zu erweitern.

Offenheit für die eigene Entwicklung – gern im Kontakt mit den anderen – ist eine Voraussetzung für das Leben in Gemeinschaft.

Um uns kennenzulernen und zu schauen, ob dieses Zusammenleben für dich passt, laden wir dich ein, zu unserem Info-Nachmittag am letzten Samstag (14-17 Uhr) im Monat zu kommen.

Falls du Teil unserer Gemeinschaft werden möchtest, komme für eine oder besser zwei Arbeitswochen zu uns. Wir haben hier viel zu tun und freuen uns über helfende Hände wenn wir z.B. Holz für unsere Heizung und die Öfen schlagen, die Schafe umweiden, neue Hochbeete bauen, den Garten bearbeiten oder gründlich aufräumen.
Du kannst in einem Gästezimmer oder im Schäferwagen wohnen, etwa 5 Stunden am Tag mitarbeiten und deinen Beitrag zum Essen dazugeben.

Ab August oder September wird eine 3-4 Zimmer Wohnung im 2. Stock frei, die ein eigenes Bad hat, aber keine Küche (Anschüsse dafür sind vorhanden). Hier wäre Platz für eine Familie oder eine WG.

Wir überlegen auch, eines unserer zwei Gästezimmer zu vermieten, die Gemeinschaftswohnung zur privaten Vermietung freizugeben und neuen Wohnraum zu schaffen. Dazu könnte ein Garage umgebaut werden und im Speicher eine Wohnung entstehen.

Wir haben einen Praxisraum im EG und ein Büro, die Räume können gegen Beteiligung (gewerblich) mit genutzt werden.

Die Kaltmiete liegt als Mietshäuser Syndikat-Projekt unter der üblichen Vergleichsmiete.

Hast du Fragen? Schreibe uns gern – wir freuen uns auf dich!

Hügelbeet

Im Herbst und Winter fällt im Garten viel organisches Material an, das oft zur Grünmülldeponie gebracht wird: Laub, Äste, Rasenschnitt usw. Wir haben es gleich zum Bau eines Hügelbeetes genutzt !

Aus “Gärtnern im Biotop mit Mensch”

Ein Hügelbeet ist quasi ein Hochbeet, nur ohne Kiste darum, und sorgt durch die Verkompostierung für ein wärmeres Mikroklima, erhöhte Feuchtigkeit und fruchtbare Erde. Es ist nach dem Bau direkt bepflanzbar, muss also nicht zwangsläufig im Winter angelegt werden. Über die Jahre verrottet das Material im Inneren, bis zuletzt nur noch fruchtbarer Humus verbleibt. Damit ist es eine einfache und smarte Art, seinem Garten etwas Gutes zu tun.

Unser Hügelbeet haben wir in Ost-West-Richtung gebaut, obwohl sich eine Nord -Süd-Ausrichtung empfiehlt, damit sich Pflanzen nicht gegenseitig beschatten. Die äußeren Umstände des Geländes haben es nicht anders zugelassen und dafür haben wir ein feuchteren Mikroklima auf der Nordseite.

Der Bau eines Hügelbeetes ist wie Lasagne machen:

Schicht für Schicht kommen “leckere” Sachen zusammen- die Regenwürmer werden sich freuen! Die erste Schicht besteht aus altem Holz. Hier empfiehlt es sich möglichst altes, morsches und von Pilzen durchwachsenes Material zu nutzen. Dieses kann viel Feuchtigkeit speichern und bringt bereits die für die Zersetzung von Holz benötigten Mikroorganismen mit sich. Die Stämme sollten mindestens armdick sein.

Die nächste Schicht der Lasagne sind Äste und Zweige. Diese werden möglichst dicht komprimiert, um wenig Zwischenräume zu lassen. Ihr könnt auch drauf herumlaufen und hüpfen, damit alles ein fester Ballen wird. Diese Holzschicht ist leichter zu zersetzen als die vorherige, da die Äste weniger dick sind. In der Rinde sind viele Nährstoffe gespeichert.

Da wir keinen Rasenschnitt, Pferdemist oder ähnliches hatten, konnten wir nur noch die Laubschicht hinzufügen. Blätter verrotten sehr schnell und verbessern damit rasch den Boden. Während das Holz hauptsächlich aus Kohlenstoff besteht, ist v.a. grünes Material reich an Stickstoff. Bei der Kompostierung kommt es auf das Verhältnis der beiden Stoffe zueinander an, dem sog. C/N – Verhältnis. Werte um die 20:1 sind ideal. Deshalb ist es wichtig Holz mit leicht zersetzbarem Material zu mischen, um einen langfristigen Kompostierungsprozess zu ermöglichen.

Wenn nun als letzter Schritt Erde und Humus aufgetragen werden, empfiehlt es sich eine Begrenzung des Beetes zu gestalten: aus Stein oder alten Holzplanken. Sonst wird die Erde einfach darüber fließen und es wird schwer alles mit Erde zu bedecken. Zu guter Letzt sollte überall mindestens eine Handbreit Erde sein, also soviel dass Pflanzen darin Wurzeln schlagen können.

Da es noch recht früh im Jahr ist, haben wir noch keine Setzlinge, um sie zu pflanzen. Unsere aktuellen Überlegungen sind ein 3 Schwestern Beet, bestehend aus Mais, Bohnen und Kürbis, oder, da es sich um ein sehr sonniges Plätzchen handelt, Freilandtomaten, Auberginen und Kräuter.

Mit diesem Hügelbeet haben wir angefangen einen neuen Teil auf dem Gelände der Mühle zu “bespielen”. Langfristig werden wir auch dort mehr essbare Bäume und Sträucher pflanzen, um den Ort in eine essbare Landschaft zu verwandeln, mit Platz für Vögel, Insekten und Menschen. Die Feuerstelle vor Ort haben wir bereits eingeweiht 😉

Erste-Hilfe Kurs am 14.12. !

Um unsere ergrauten Helferzellen aufzufrischen, veranstalten wir am 14.12. einen Erste-Hilfe Kurs bei uns in der Mittleren Mühle – und ihr könnt mitmachen!

Wir bieten auch eine Kinderbetreuung an gegen Spende.

Der Kurs selbst wird von einer Mitarbeiterin des Malteser Hilfsdienstes durchgeführt und beinhaltet auch Themen speziell zu Kindernotfällen.

Bei Interesse meldet euch bei Ingeborg unter thoene.ingeborg@gmx.de bis 10.12.

Der Kurs kostet 40 € pro Person und geht von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr.

Unsere ERSTE Ausstellung in der Scheune

Am 16.11. öffneten wir unsere Scheunentore und luden zur ersten Kunstausstellung der Mühle ein! Es gab (fast) heißen Apfelpunsch, schöne Klänge am Piano von Nina Bohlig und allerlei Zeichnungen, Comics und Malereien zwischen Stroh und Heu.
Vielen Dank für alle Besucher, die da waren und für alle die es verpasst haben – das wird garantiert nicht unsere letzte Scheunenaktion gewesen sein!

Mühlenfest 2019

Gleich gehts los.
Danach war offenbar niemand mehr nüchtern genug, um weiter zu fotografieren. Schade. War toll. Wären unglaubliche Bilder geworden. Muss man sich nun eben vorstellen…

Wir sind doch nicht aus Zucker!

Einladung zu unserem Sommerfest

Die Vorbereitungen für unser diesjähriges Sommerfest sind in vollem Gange. Dass für Samstag Regen angesagt ist, kann uns nicht schrecken! Das Fest findet natürlich trotzdem statt und ihr kommt trotzdem!

Herbst 2018

Vom Dach

Äpfel

Jeden Tag entdecken wir ein paar neue Apfelbäume auf unserem Grundstück und wissen schon gar nicht mehr, wohin mit all den Äpfeln. Jetzt haben wir einen Teil davon zu Apfelsaft verarbeiten lassen und haben nun knapp 200 Liter Apfelsaft. Damit sind wir unserem Wunsch einer weitgehenden Selbstversorgung wieder einen kleinen Schritt näher gekommen.

Ungeschminkt

Wir wollten ja eigentlich ganz viele Bilder von unserem wunderschönen Mühlenfest auf die Seite stellen. Dann waren alle so mit Feiern beschäftigt, dass niemand Zeit gefunden hat, Fotos zu machen.

Weil aber immerzu nach mehr Bildern gefragt wird, habe ich stattdessen ein paar Bilder der Mühle geknipst, auf denen man sehen kann, wie sie an einem normalen Dienstagmorgen aussieht, quasi noch ungeschminkt (und leider auch ziemlich unaufgeräumt)

 

Määäh!

Wir haben sieben neue Mitbewohner*innen.

Michie hat Zäune gezogen, den Stall hergerichtet und schließlich die Schafe hergeholt. Wir sind begeistert und diskutieren eifrig über Namen.

 

Disco’n’Action

Kein Geld, kein Staat, kein Händivertrag (oder so ähnlich)

Marcel hat mit einigen Freunden eine Goaparty auf die Beine gestellt.

Wir anderen haben gestaunt.

Gretes Sicht der Dinge…